Am 06.02.2026 fand zum ersten Mal eine Eis-Rettungsübung statt.
Bei der Übung wurden mehrere Methoden zur Rettung einer im Eis eingebrochenen Person getestet. Nach einem gemeinsamen Brainstorming erarbeiteten sie gemeinsam zwei unterschiedliche Szenarien, um herauszufinden, welche Vorgehensweise sich in der Praxis am besten bewährt.
1. Szenario: Rettung mittels Leiter
Die erste Methode war der Versuch, die verunfallte Person mithilfe einer Leiter aus dem Wasser zu retten. Diese Variante erwies sich jedoch als äußerst schwierig. Ohne aktive Mithilfe der verletzten Person war es kaum möglich, sie sicher und effizient aus dem Eisloch zu ziehen.
2. Szenario: Rettung mittels Spineboard
Deutlich erfolgreicher verlief die Rettung mit dem Spineboard. Diese Methode stellte sich als die schnellste und effektivste heraus. Die Person konnte innerhalb weniger Sekunden aus dem Wasser gezogen werden.
Ein großes Dankeschön gilt Marion, die sich mutig in den kalten Fischteich begab und damit die realistische Durchführung der Übung ermöglichte.
Insgesamt nahmen 13 Personen an der Eisrettungsübung teil.
Die Einsatzleitung übernahm unser Feuerwehrkommandant‑Stellvertreter Patrick Fragner.
Vielen Dank an Marion Böhm, Herbert Buchmayr und Michael Strauß für die Ausarbeitung der spannenden und lehrreichen Übung, bei der zum ersten Mal auch die App FireOPS verwendet wurde.